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Die frühen Jahre des Alice-Hospitals und seiner Gründerin

Die frühe Geschichte des Alice-Hospitals ist eng umwoben mit dem Leben seiner Namenspatronin Prinzessin Alice, der zweiten Tochter der englischen Queen Victoria und Frau des Großherzogs von Hessen und bei Rhein, Ludwig IV, die – beraten von Florence Nightingale –1867 den "Alice Frauenverein für Krankenpflege" gründete und damit ein neues Konzept professioneller Krankenpflege entwickelte.

Den Namen Alice-Hospital erhielt zunächst ein 1870 während des Deutsch-Französischen Kriegs in Darmstadt errichtetes und vom Alice-Frauenverein verwaltetes Barackenlazarett, das mit dem Ende des Krieges, etwa zwei Jahre später, wieder geschlossen wurde. Der Verein schloss daraufhin einen Vertrag mit den Ärzten der „Heilanstalt für chirurgische und Augenkranke“ in der Mauerstraße, heute als „Mauerspitälchen" bekannt. Das Spital wurde vergrößert, um eine Krankenpflegeschule erweitert und zur Heimstätte der Pflegerinnen.

Erst Mitte der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts zogen die Ärzte und Pflegerinnen an den jetzigen Standort auf der Mathildenhöhe. Im Dezember 1883 wurde dort das Alice-Hospital in Gedenken an die etwa fünf Jahre zuvor an Diphterie verstorbene Alice eingeweiht. Einige Jahre später trat der Alice-Frauenverein dem Verband Deutscher Krankenpflegeanstalten vom Roten Kreuz bei, seither sind die Pflegerinnen Schwestern vom Roten Kreuz. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts ursprünglich für pflegebedürftige Säuglinge und deren obdachlose Mütter eröffnete Eleonorenheim ging erst etwa 20 Jahre später als Säuglings- und Kinderabteilung an das Alice-Hospital über.

Film über den Bau des Alice-Hospitals 1936

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