Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen können ihre Rehabilitationsmaßnahme ambulant und wohnortnah im neuen Ärztehaus auf dem Gelände des Alice-Hospitals durchführen. Durch die zentrale Lage des Rehabilitationszentrums ist eine enge Kooperation mit den einweisenden Ärzten und den medizinischen Einrichtungen in Darmstadt und Umgebung gewährleistet. Die gute Zusammenarbeit mit den betriebsärztlichen Diensten erlaubt zudem eine Patientengerechte berufliche Wiedereingliederung nach akuter Herzerkrankung oder Herzoperation. Auf Wunsch können sich auch die Angehörigen der Patienten an den Beratungsgesprächen und an den Patientenschulungen beteiligen. Die angenehme Umgebung der Mathildenhöhe mit ihren Parkanlagen und der weiten Aussicht auf Darmstadt und das Rheintal trägt zum Wohlbefinden der Patienten bei.
Die AliceParkReha wird von den Rentenversicherungsträgern, allen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenkassen belegt. Das Zentrum ist in das Qualitätssicherungsprogramm der Deutschen Rentenversicherung eingebunden.
Die Patientinnen und Patienten werden von einem eng zusammenarbeitenden Team aus Ärzten, Psychologen, Ernährungstherapeuten, Sport- und Physiotherapeuten und Sozialarbeitern betreut.
Wann kann eine kardiologische Rehabilitation durchgeführt werden?
In Abstimmung mit Hausarzt und kardiologischem Facharzt erfolgt eine intensive ärztliche Beratung und Führung der Patienten. Durch eine Kombination verschiedene, an den Bedürfnissen der Patienten angepasste Trainingsart, wird die individuell mögliche Leistungsfähigkeit wieder hergestellt. Durch Seminare und im Bedarfsfall spezielle Schulungen erhalten die Patienten (auf Wunsch auch deren Angehörige) die notwendige Kenntnis über die Erkrankung, die therapeutischen Möglichkeiten und über den besten Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Ein Schwerpunkt liegt im Aneignen eines gesunden Lebensstils (Ernährung, Nicht-Rauchen, Training). Das Programm wird ergänzt durch Entspannungsübungen (autogenes Training, progressive Muskelrelaxation) und durch psychologische Beratungen. Für die Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung und anderen sozialmedizinischen Fragen steht eine speziell ausgebildete Sozialarbeiterin zur Verfügung. Am Ende der Rehabilitation erfolgt eine eingehende medizinische Bewertung der Erkrankung, des Rehabilitationsverlaufs und der weiteren erforderlichen Maßnahmen.