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Refluxzentrum am Alice-Hospital - Kooperation verschiedener Fachärzte

Wenn Mageninhalt über einen längeren Zeitraum in die Speiseröhre aufsteigt, kann das viele Auswirkungen haben. Sodbrennen und Heiserkeit sind klassische. Aber auch andere Erkrankungen im HNO-Bereich, anhaltender Husten oder Asthmaanfälle sind in manchen Fällen durch einen sogenannten Reflux von Magensaft verursacht. Oft tritt Sodbrennen dabei überhaupt nicht auf. Dann ist eine Diagnose schwierig. Das kann fatale Folgen haben: Oft nehmen Patienten über Jahre Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen ein, ohne dass die wirkliche Ursache behandelt wird.

Im Refluxzentrum am Alice-Hospital arbeiten Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, um einen solchen Rücklauf und seine Folgen zu diagnostizieren und zu therapieren.  Für die exakte Diagnose gibt es mehrere Möglichkeiten. Das kann zum Beispiel eine sogenannte Impedanz-pH-Metrie sein. Mit ihm bestimmen die Mediziner zum einen die Menge an Säure, aber auch die Richtung, in die sie fließt. Eine ganz neue Methode ist die Videopanendoskopie. Bei dieser Untersuchung erkennen die Ärzte über ein besonders dünnes Endoskop sogar kleinste Tröpfchen, die in die Speiseröhre aufsteigen.

Säureblockierende Medikamente oder Operation

Für die Therapie gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens eine konservative mit säureblockierenden Medikamenten. Zweitens kann eine Operation die Ursache beheben, in der zum Beispiel das Verschlussventil am Mageneingang verstärkt wird.

Auch Kinder sind häufig betroffen – manche leiden durch Reflux schon in sehr jungen Jahren an einer unheilbaren Lungenkrankheit. Auch bei Störungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohres scheint es einen Zusammenhang zu geben. Neben der direkten Wirkung auf die umliegenden Schleimhäute kann aufsteigende Magensäure außerdem einen Reflex auslösen, durch den sich die Bronchien plötzlich verengen. Dieser Mechanismus kann zu Asthma führen. Bei so schwerwiegenden Krankheiten ist es besonders wichtig, die Ursache zu behandeln.


REFLUXZENTRUM AM ALICE-HOSPITAL

Dr. med. Peter Ahrens, Dr. med. Ralf Fritsche, Dr. med. Florian Michel, Dr. med. Thomas Stroh
Koordination und erste Anlaufstelle: AOZ | Elisabethestr. 5 | 64283 Darmstadt 
T: 06151 26 80 8 | F: 06151 21 04 1
E: info@aoz-darmstadt.de | H: www.aoz-darmstadt.de | www.refluxzentrum.de

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