Qualität und Sicherheit

 

Patientensicherheitsbeauftragte
S. Sanna
T.: (06151) 402 10 51
M.: silke.sanna@alice-hospital.de

Hygienebüro
T.: (06151) 402 10 70

D. Reiss
T.: (06151) 402 10 71
F.: (06151) 402 88 10 70
M.: diana.reiss@alice-hospital.de

Dieburger Str. 31
64287 Darmstadt

 

 

 

 

 

    Qualität und Sicherheit

    Patientensicherheit bedeutet, dass Patienten und Patientinnen sicher versorgt werden. Als Krankenhaus mit all seinen komplexen Prozessen, sorgt das Alice-Hospital dafür, dass Risiken auf ein Minimum reduziert werden. Insbesondere das Belegarztsystem mit seinen besonderen Strukturen und der Integration und Kooperation zwischen dem ambulanten und stationären Sektor, überwindet wie kein anderes Versorgungssystem ohne Verluste die Hürden der Sektorengrenzen.

    Vorbereitungsgespräch für Untersuchungen oder Eingriffe

    Die Belegärztinnen und -Ärzte führen vor jedem Eingriff ein Aufklärungsgespräch mit Ihnen. In diesem Gespräch werden Abläufe und eventuelle Risiken erklärt sowie Ihre Fragen besprochen.

    Namensschild und Patientenarmband

    Im Rahmen der Patienten-Aufnahme erhalten Sie ein sogenanntes Patienten-ldentifikations-Armband. Das Armband dient dazu, Ihre Identität bei allen Behandlungsschritten festzustellen und zu kontrollieren sowie das Risiko von Verwechslungen und deren Folgen auszuschließen.

    Sichere Medikamenteneinnahme

    Damit wir Sie im Krankenhaus optimal versorgen können, bringen Sie bitte Ihren aktuellen Medikamentenplan, inklusive Dosierungsangaben mit. Informieren Sie uns bitte auch über rezeptfreie Medikamente, die Sie einnehmen. Verzichten Sie darauf, während Ihres Krankenhausaufenthaltes Medikamente einzunehmen, die nicht mit dem ärztlichen Personal besprochen wurden. Sollte Ihnen ein Medikament unbekannt sein, fragen Sie einfach nach. Bei der Entlassung stellen wir Ihnen einen Medikamentenplan aus.

    Infektionen vorbeugen

    Infektionsvermeidung ist eine zentrale Aufgabe für Krankenhäuser. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Alice-Hospital eine Vielzahl von Maßnahmen durchgeführt. So haben alle Mitarbeiter zu jeder Zeit Einblick in den aktuellen Hygieneplan, der sämtliche Informationen enthält, die der Sicherstellung aller Hygieneanforderungen im Krankenhaus dienen. Insgesamt sind fünf besonders geschulte Fachärzte in der Funktion eines hygienebeauftragten Arztes, und 10 hygienebeauftragte Pflegekräfte in den unterschiedlichen Abteilungen tätig, die allen anderen Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite stehen und sich fortlaufend davon überzeugen, dass hygienische Maßnahmen ordnungsgemäß durchgeführt werden. Zusätzlich erfolgt eine Überwachung durch das Gesundheitsamt und regelmäßig werden alle Bereiche durch eine Klinikhygienikerin begangen, Abklatschuntersuchungen auf Bakterien von verschiedenen Oberflächen durchgeführt, Belüftungsanlagen kontrolliert und die Wasserqualität im Hause überwacht.

    Screening auf mitgebrachte multiresistente Erreger

    Patientinnen und Patienten mit einem hohen Risikopotenzial werden bereits bei der Aufnahme in die Klinik auf bestimmte Erreger getestet. Dies geschieht beispielsweise durch Abstriche von Nase, Rachen und Wunden.

    Teilen Sie uns bei der Aufnahme mit, wenn Sie

    • Kenntnis von einer Besiedlung mit einem multiresistenten Keim haben
    • in den letzten sechs Monaten eine Antibiotikatherapie erhielten
    • im Ausland waren, z. B. Südeuropa, Nordafrika, Asien
    • in einem Masttierbetrieb arbeiten.

    Stürze vermeiden

    Im Krankenhaus gibt es einige Risikofaktoren, die Stürze begünstigen können. Patienten befinden sich in einer ungewohnten Umgebung und sind möglicherweise in ihren Bewegungen eingeschränkt.

    Sie können zur Sturzvermeidung beitragen:

    • Betreten Sie Fußböden nur, wenn Sie trocken sind.
    • Laufen Sie nicht auf normalen Socken, sondern mit rutschfesten Socken oder gutsitzenden, flachen Schuhen
    • Wenn Sie zum ersten Mal nach einer Untersuchung oder Operation aufstehen, klingeln Sie bitte, damit das Pflegepersonal Sie begleitet.
    • Wenn Sie sich schwach oder schwindelig fühlen, stehen Sie bitte nicht alleine auf. Klingeln Sie bitte, damit das Pflegepersonal Sie begleitet!
    • Ihre normale Bewegungs- und Orientierungsfähigkeit kann eingeschränkt sein durch Nebenwirkungen von Medikamenten oder Narkose, durch Katheter oder Drainagen. Bitte Überschätzen Sie sich nicht, sondern bitten um Hilfe!
    • Infusionsschläuche, Kabel und andere Stolperfallen, befinden sich eventuell in Bett Nähe. Lassen Sie sich helfen, wenn Sie unsicher im Umgang damit sind!
    • Das Bett lässt sich in der Höhe verstellen. Nutzen Sie diesen Komfort für ein sicheres Aufstehen und Zubettgehen.
    • Gehen Sie nicht im völlig dunklen Zimmer umher, machen Sie im Dunkeln immer das Nachtlicht an.
    • Die Bremsen von Rollstühlen und Betten müssen vor dem Aufstehen festgestellt sein. Warten Sie mit dem Aufstehen, bis die Bremsen fest sind.

    Druckgeschwüre (sog. Dekubitus)

    Bei Menschen, die sich kaum bewegen können und viel Zeit liegend oder sitzend verbringen müssen, kann es manchmal dazu kommen, dass sie sich wundliegen. Medizinisch wird diese Wunde „Dekubitus“ genannt. Einmal entstanden, ist der Dekubitus eine große Belastung für Betroffene und Angehörige

    Wir wollen Ihre Eigenbeweglichkeit, z.B. durch Positionswechsel im Bett oder die Mobilisation aus dem Bett, fördern. Wir entlasten druckbelastete Körperstellen durch verschiedene und regelmäßige Positionsveränderungen. Dabei beobachten wir regelmäßig Ihre Haut (besonders am Gesäß und an den Fersen), um beginnende Druckstellen frühzeitig festzustellen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Wir bieten Ihnen ggf. eiweißreiche Kost an. Bei Bedarf statten wir Ihr Bett mit einer Spezialmatratze aus.

    Checklisten rund um die Operation

    Vor der Operation fragen wir Sie noch einmal nach wichtigen Symptomen, Medikationen und Erkrankungen und markieren den Teil des Körpers, an dem der Eingriff stattfindet, mit einem Stift.
    Vor Einleitung der Narkose fragen wir Sie noch einmal nach Ihrem Namen und Geburtsdatum und bitten Sie, uns genau zu zeigen und zu sagen, welcher Teil des Körpers operiert werden soll.

    Visiten und Abstimmungsprozesse

    In der gemeinsamen Visite mit Belegarzt bzw. -Ärztin und der Sie betreuenden Pflegekraft sprechen wir mit Ihnen über die geplanten diagnostischen, therapeutisch-medizinischen sowie pflegerischen Maßnahmen und klären Ihre Fragen.

    Aus Fehlern lernen

    Doch dort wo Menschen zusammentreffen, können auch unerwartete Ereignisse auftreten. Durch unterschiedlichste Instrumente wie z.B. einem anonymen Meldesystem für die Mitarbeiter (CIRS) sind wir in der Lage aus Fehlern zu lernen und unsere Prozesse zu verbessern.

    Dabei spielen die Rückmeldungen unserer Patienten eine wichtige Rolle. Rückmeldungen, Anregungen oder Beschwerden betrachten wir als Chance, Schwachstellen herauszufinden, die Vorschläge unserer Patientinnen und Patienten aufzugreifen und die Qualität unserer Leistungen zu verbessern.

    Aus diesem Grund verpflichten wir uns gegenüber unseren Patientinnen und Patienten, in unserem Krankenhaus nicht nur einen patientenorientierten Umgang mit Beschwerden einzuhalten, sondern befragen sowohl Patienten als auch Beschäftigte aktiv nach ihrer Meinung.

    Verschiedenes

    Kurse & Seminare

    Das Alice-Hospital führt eine Vielzahl von Kursen und Seminaren Rund um das Thema Gesundheit durch. Hierzu zählen sowohl Yoga- und Pilates als auch medizinische Vorträge und Sebsthilfegruppen.

    Aufnahme & Entlassung

    Die Mitarbeiterinnen der Patientenaufnahme beraten Sie in allen Fragen rund um die Aufnahme. Die Patientenaufnahme steht Ihnen montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:30 Uhr zur Verfügung.

    Qualität & Sicherheit

    Infektionsvermeidung und Patientensicherheit ist eine zentrale Aufgabe für Krankenhäuser. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Alice-Hospital eine Vielzahl von Maßnahmen durchgeführt.