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Manfred Fleck

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Pressemitteilungen


08-07-2019

Schmuckstücke mit Risiken

DARMSTADT . In vielen Kulturen haben Piercings eine uralte Geschichte. Bei uns kamen sie in den siebziger Jahren in Mode und sollten damals vor allem schockieren. Heute gehört ihr Anblick zum Alltag. Es gibt sie in vielen Variationen, zum Beispiel als kleine Stecker im Bauchnabel oder als Ring im Intimbereich. Manche weiten sich mit ihnen sogar einen Tunnel im Ohrläppchen. Doch unabhängig vom persönlichen Geschmack kann das schwerwiegende Folgen haben. Denn, wenn sie sich entzünden, sind mitunter große ästhetische Probleme und auch körperliche Einschränkungen die Folge. Piercings der Zunge können außerdem Blutungen und gravierende Schwellungen verursachen.

Deshalb sollten Piercings stets fachgerecht unter aseptischen Bedingungen angelegt und auch gepflegt werden. Die Träger sollten außerdem sorgfältig auf Infektionszeichen achten. Wenige Tage nach dem Stechen ist eine leichte Rötung oder Reizung normal. Hält sie aber länger an, wird zunehmend schmerzhaft, nässt oder bildet sogar Eiter, ist ein frühzeitiger Arztbesuch anzuraten.

Entzündungen können auch noch Jahre nach dem Stechen etwa durch das Eindringen von Keimen auftreten. Ein Arztbesuch ist auch anzuraten, wenn ein Piercing einwächst und sich nicht mehr entfernen lässt. Eine Behandlung bei einem Spezialisten ist notwendig, wenn sogenannte Keloide, das sind überschießende Narben, entstehen. Auch allergische Reaktionen auf die Schmucklegierung kommen relativ häufig vor und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Besondere Vorsicht ist bei Piercings geboten, die den Knorpel verletzen, zum Beispiel am Ohr oder der Nase. Denn dabei handelt es sich um sehr empfindliches Gewebe. Infektionen führen hier mitunter dazu, dass Knorpel abstirbt. Das knorpelige Gerüst der Ohrmuschel oder der Nasenscheidewand ist oft nur schwierig zu rekonstruieren. Ist ein solcher Eingriff nötig, sollte diesen unbedingt ein Facharzt mit Erfahrung in der plastischen Chirurgie durchführen. Wer einen Tunnel im Ohrläppchen wieder loswerden möchte, muss sich oft ebenfalls operieren lassen. Etwa ab einem Zentimeter Durchmesser, wächst er in der Regel nicht mehr von allein zu.

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Das Alice-Hospital führt eine Vielzahl von Kursen und Seminaren Rund um das Thema Gesundheit durch. Hierzu zählen sowohl Yoga- und Pilates als auch medizinische Vorträge und Sebsthilfegruppen.

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Infektionsvermeidung und Patientensicherheit ist eine zentrale Aufgabe für Krankenhäuser. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Alice-Hospital eine Vielzahl von Maßnahmen durchgeführt.