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Manfred Fleck

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Pressemitteilungen


20-12-2017

Schmerzen in den Beinen ernst nehmen

Wenn die Beine ohne erkennbaren Grund wiederkehrend oder anhaltend schmerzen, kann das ein Hinweis auf eine Erkrankung der Blutgefäße sein. Eine Arterienverkalkung in den Beinen macht sich zum Beispiel meist zunächst durch krampfartige Schmerzen in den Beinen beim Laufen bemerkbar. Typischerweise treten diese jeweils nach einer bestimmten Wegstrecke auf und bessern sich beim Stehenbleiben. Daher spricht der Volksmund von der „Schaufensterkrankheit“.  Wir Ärzte nennen sie „pAVK“ für periphere, also nicht zentrale, arterielle Verschlusskrankheit. Solche Durchblutungsstörungen treten bei älteren Menschen sehr häufig auf – besonders wenn Übergewicht, eine Zuckerkrankheit oder erhöhte Blutfette hinzukommen. Auch Rauchen und Bewegungsmangel sind ein eindeutige Risikofaktoren.

Leider ist die Verkalkung meist schon ziemlich weit fortgeschritten, wenn sich die ersten Symptome zeigen. Schmerzen treten erst auf, wenn das Blutgefäß mindestens zu etwa 70 Prozent verschlossen ist. Eine frühzeitige Behandlung könnte aber das Fortschreiten zumindest verlangsamen. Deshalb rate ich jedem über 60 Jahren, vor allem wenn Risikofaktoren vorhanden sind, schon vorsorglich einmal einen Angiologen, also einen Facharzt für Gefäße, oder einen Kardiologen aufzusuchen. Ein einfacher Test kann helfen, eine Arterienverkalkung in den Armen oder Beinen frühzeitig zu erkennen. Dabei messen wir Ärzte den Blutdruck an den Fußknöcheln und den Armen. Liegen diese Werte nicht im richtigen Verhältnis, kann das ein Hinweis auf eine Verengung in den Blutgefäßen sein. Wir sprechen vom Knöchel-Arm-Index, oder auch kurz ABI, abgekürzt von dem englischen Fachbegriff dafür.

Eine weitere Erkrankung der Blutgefäße, die Thrombose, geht ebenfalls oft mit Schmerzen im Bein einher. Sie hat ihren Ursprung in einem plötzlichen Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel.   Das betroffene Bein schwillt an, meist stellt sich ein Spannungsgefühl ein. Außerdem können entzündliche Zeichen wie Rötung und Erwärmung hinzukommen. Eine Thrombose kann in jedem Lebensalter vorkommen. Sie birgt aber immer das Risiko, dass sich das Gerinnsel löst, in die Lunge wandert und dort eine lebensbedrohliche Embolie auslöst. Wer solche Symptome hat, sollte unbedingt umgehend einen Arzt aufsuchen. Besonders gefährdet sind Frauen, die die Pille einnehmen. Auch Langstreckenflüge erhöhen das Risiko, weil sich hier das Blut über viele Stunden in den Beinen staut. Hier empfiehlt sich, zwischendurch vorbeugend rhythmisch die Beinmuskeln für einige Sekunden anzuspannen und wieder zu entspannen.

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