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Manfred Fleck

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Pressemitteilungen


22-12-2017

Blutdruckschwankungen – was ist normal?

Wie kommt es, dass unser Blutdruck nicht immer ganz stabile Werte hat? Nun, das ist schon physiologisch bedingt so. Tagsüber liegt der Blutdruck in der Regel immer etwa 10 bis 15 Prozent höher als in der Nacht. Bei körperlichen Aktivitäten, psychischen Belastungen oder Stress steigt er ebenfalls an. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Faktoren, die den Blutdruck in unseren großen Gefäßen beeinflussen. Drogen, Koffein und Nikotin führen für einen bestimmten Zeitraum zu einem Blutdruckanstieg.

Ein plötzlicher Blutdruckanstieg kann sich als Kopfschmerz oder Unwohlsein bemerkbar machen. Sind die Werte oft beziehungsweise anhaltend zu hoch, wirkt sich ein gesunder Lebensstil oft meist positiv aus. Abnehmen und mehr Bewegung senken in vielen Fällen den Blutdruck ganz ohne Medikamente. Eine Langzeit-Blutdruckmessung ist das Mittel der Wahl, um zu sehen, ob eine Behandlung mit Medikamenten notwendig ist. Wenn Patienten Medikamente zur Behandlung des Bluthochdrucks verordnet wurden, empfiehlt es sich, diese nicht eigenmächtig zu verändern. Denn das kann ebenfalls zu Schwankungen führen. Patienten mit Ihrem Arzt genau besprechen, welche Tabletten sie wann in ihrer Dosis anpassen können.

Zu einem Blutdruckabfall kann es zum Beispiel im Sommer kommen, wenn es heiß ist und wir durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verlieren. Das gleiche ist bei starkem Durchfall der Fall.  Bei manchen Menschen sind plötzliche Blutdruckabfälle durch Lagewechsel vom Liegen zum Stehen bedingt. Das heißt, ihr Körper reguliert in dieser Situation die Gefäßweite nicht richtig, so dass zuviel Blut in ihre Beine „versackt“. Auch allergische Reaktionen können durch Gefäßweitstellung zu einem Blutdruckabfall führen.

Leichte Blutdruckschwankungen bleiben in der Regel unbemerkt. Sehr niedrige Blutdruckwerte können Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder Schwächegefühl verursachen. Dieses sollten sie keinesfalls übergehen, denn es droht ein Kollaps. Wenn sie merken, dass es Ihnen ‚schummrig‘ wird, sollten sie sich hinsetzen oder hinlegen und mehrmals bei ausgestreckten Beinen die Fußspitzen mit angespannten Waden nach oben ziehen. Diese Muskelpumpe schafft das Blut aus den Beinen schnell wieder zum Herz zurück, so dass auch das Gehirn wieder ausreichend durchblutet wird. Dann noch ein isotones Getränk – das  eignet sich gut, um den Flüssigkeitshaushalt in der Balance zu halten.

Nicht nachgewiesen ist der Zusammenhang zwischen Blutdruckschwankungen und einem Wetterwechsel. Dennoch erzählen das viele unserer Patienten. In jedem Fall gilt: Auch wer zu niedrigen Blutdruckwerten neigt, tut gut daran, sich regelmäßig zu bewegen. Das bringt den Kreislauf in Schwung – bei jedem Wetter.

Prof. Dr. Arnt V. Kristen
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie
Belegarzt am Alice-Hospital

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