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Manfred Fleck

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Pressemitteilungen


22-12-2017

Schwangerschaft und Diabetes

Der Blutzucker spielt auch in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Er ist dafür da, Mutter und Kind jederzeit mit ausreichend Energie zu versorgen. Ist er aber anhaltend zu hoch, kann das unbemerkt gefährliche Folgen für beide haben. An Diabetes erkrankte Frauen sollten bei Kinderwunsch sogar schon vor einer Schwangerschaft mit einer sogenannten intensivierten Insulintherapie ihren Blutzucker besonders konsequent einstellen. Denn erhöhte Werte in der Frühschwangerschaft steigern das Risiko für Fehlbildungen beim Kind.  Betroffene Frauen haben außerdem etwa ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Infektionen und die Kinder neigen später selbst zu Diabetes und Übergewicht.

Deshalb zahlen die Krankenkassen im Rahmen der  Vorsorgeuntersuchungen jeder Schwangeren einen Zuckertoleranztest, um einen Diabetes frühzeitig zu erkennen. In einer Schwangerschaft kann der Blutzucker aufgrund eines gesteigerten Insulinbedarfs nämlich auch ansteigen, obwohl das zuvor noch nicht aufgetreten war. Dieser sogenannte Gestationsdiabetes hat in den vergangenen Jahren zugenommen und tritt heute in rund 3,7 Prozent auf. Aber keine Angst, die Schwangerschaft bleibt auch dann ein freudiges Ereignis. Heute stehen uns viele Möglichkeiten zur Verfügung, um Komplikationen zu vermeiden beziehungsweise zu behandeln. Dabei müssen betroffene Frauen allerdings selbst einiges beachten.

Sie können sogar selbst dazu beitragen, einen Gestationsdiabetes zu ‚behandeln‘. Denn der Lebensstil hat einen großen Einfluss auf den Blutzucker. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vollkornprodukten wirken sich hier enorm positiv aus – übrigens auch vorsorglich. Denn beides senkt nachweislich die Rate von Gestationsdiabetes. In manchen Fällen ist aber dennoch eine medikamentöse Behandlung notwendig. Sie erfolgt in aller Regel mit Insulin. Auch dabei sind die Frauen selbst gefragt. Denn nun kommt es darauf an, konsequent den Blutzucker zu messen und entsprechend Insulin zu verabreichen. Auch, wenn eigentlich kein Leidensdruck vorhanden ist, denn ein hoher Wert tut nicht weh.

Der Blutdruck sollte ebenfalls engmaschig kontrolliert werden. Wenn auch er steigt, kann das ein Zeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung sein. Dann sollte die Schwangere unverzüglich einen Frauenarzt zurate ziehen. Um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen, sind Vorsorgeuntersuchungen häufiger anzuraten als in einer ‚normalen‘ Schwangerschaft. Dabei messen wir Frauenärzte zum Beispiel besonders engmaschig das Gewicht des Ungeborenen. Denn oft sind die Kinder größer als üblicherweise, so dass es zu Problemen bei der Geburt kommen könnte. Ist das der Fall, kommt ein geplanter Kaiserschnitt in Betracht. Auch Ultraschalluntersuchungen führen wir häufiger durch. Ist alles in Ordnung, gibt das den Schwangeren ein sicheres Gefühl.

 

Mona Ritz-Uden

Fachärztin für Gynäkologie

Belegärztin am Alice-Hospital

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