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Manfred Fleck

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Pressemitteilungen


22-12-2017

Gutes Cholesterin – schlechtes Cholesterin

So bezeichnet der Volksmund die zwei verschiedenen Cholesterine in unserem Körper. Zu Recht? Zunächst hat Cholesterin für uns lebensnotwendige Funktionen. So ist es etwa ein wichtiger Baustoff für die Zellwände und Hormone. Einen erhöhten Cholesterinspiegel auf die leichte Schulter zu nehmen, kann allerdings fatale Folgen haben. Das ist wie bei dem Blutzucker. Jeder weiß, wie notwendig der ist. Ein Diabetes ist trotzdem enorm schädlich.

Schon in den frühen siebziger Jahren haben Studien nachgewiesen, dass eine erhöhte Cholesterin-Konzentration zu einem erhöhten Risiko von Herz-/Kreislauferkrankungen führt. Weitere Untersuchungen brachten seither ans Tageslicht: Dafür ist das „schlechte“ Cholesterin, das sogenannte LDL-Cholesterin, verantwortlich. Hier scheint es sogar einen linearen Zusammenhang zu geben. Je höher sein Spiegel, desto größer ist auch das Erkrankungsrisiko, z.B. für Herzinfarkt. Hingegen wirkt sich ein höherer HDL-Spiegel sogar positiv aus. Denn hier ist es umgekehrt, je höher das „gute“ Cholesterin, desto niedriger das Risiko.

Dieser Effekt zeigt sich auch in der Behandlung. Sogenannte Statine, Medikamente, die das LDL senken und das HDL erhöhen, senken großen Studien zufolge die Rate an Herz- / Kreislauferkrankungen. Wann solche Medikamente sinnvoll sind, hängt aber auch von der Gesamtsituation ab. Vor allem, wenn weitere Risikofaktoren, wie eine familiäre Disposition, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes vorkommen, raten wir Kardiologen dazu. Gerade wenn bereits eine Arteriosklerose bekannt ist, spricht das für eine medikamentöse Therapie. Manche lassen sich von Nebenwirkungen, wie Muskel- oder Gelenkbeschwerden entmutigen. Es gibt aber fast immer medikamentöse Alternativen und diese Beschwerden gehen nach Absetzen in der Regel rasch zurück.

Übrigens können Sie auch selbst etwas tun, um Ihr Cholesterin in einer günstigen Relation zu halten. Durch regelmäßige Bewegung steigt HDL ebenfalls an. Auf ihr tägliches Ei brauchen sie nicht unbedingt zu verzichten. Durch die Ernährung führen wir nur einen Teil des Cholesterins zu. Den größeren Teil produziert unser Körper selbst. Insgesamt sollten wir mit tierischen Fetten allerdings zurückhaltend sein. Sie enthalten viel Cholesterin. Olivenöl und andere Pflanzenöle, die ungesättigte Fettsäuren enthalten, sind hingegen anzuraten. Deren Konsum senkt das LDL und steigert das HDL und ist daher Bestandteil einer „herzgesunden Kost“.

Dr. med. Harald Küx
Facharzt für Kardiologie
Belegarzt am Alice-Hospital

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