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Pressemitteilungen


06-03-2018

Bis zu fünf Tassen täglich

Zum Thema Kaffee gibt es viele Mythen. Zum Beispiel über die Entdeckung der belebenden Wirkung der Kaffeebeere: So sollen Hirten in Äthiopien eines Tages zufällig gemerkt haben, dass ihre Ziegen nach deren Genuss keine Müdigkeit mehr zeigten. Ob das stimmt, ist nicht sicher. Eine andere Legende haben Studien in den vergangenen zwei bis drei Jahren aber widerlegt. Früher galt Kaffee als herzschädigend und ungesund, weil sein Inhaltsstoff Koffein den Blutdruck und den Puls anhebt und angeblich auch Herzrhythmusstörungen hervorrufen könne. Neuere Auswertungen und Untersuchungen von verschiedenen Wissenschaftlern haben nun gezeigt, dass ein mäßiger Kaffeegenuss von drei bis fünf Tassen täglich sogar gesundheitsfördernd ist.

Den Studien zufolge senkt ein solcher Kaffeekonsum unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, bestimmte Krebsleiden (zum Beispiel Darm- und Leberkrebs) und auch für Demenz. Das gilt besonders, wenn eine sportliche Lebensweise und eine gesunde Ernährung hinzukommen. Zwar hat Koffein tatsächlich eine anregende Wirkung, aber die hält nur etwa  20-30 Minuten. Über den Tag verteilt lässt sich im Schnitt bei Kaffeetrinkern kein höherer Blutdruck feststellen.

Korrelation ist nicht gleich Ursache

Die frühere Annahme, Kaffeegenuss sei schädlich, basierte auf älteren Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen einer früheren Sterblichkeit und Koffeinkonsum sahen. Dabei hatten die Wissenschaftler aber nicht beachtet, dass Kaffeetrinker zum Beispiel häufiger zugleich Raucher waren. Lange Zeit war aufgrund dieser Ergebnisse auf kardiologischen Stationen Bohnenkaffee tabu. Heute dürfen aus ärztlicher Sicht auch Patienten mit einem gut eingestellten Bluthochdruck und auch schwangere Frauen Kaffee trinken. Am Abend darf das auch ruhig ein Espresso sein. Da können insbesondere ältere Menschen oft besser schlafen, vermutlich weil das Gehirn besser durchblutet ist.

Laut dem Deutschen Kaffeeverband trinken die Deutschen durchschnittlich rund 160 Liter des  aromatischen Getränks pro Jahr und damit genau die empfohlene Menge. Auch für mich persönlich stellt Kaffee einen eindeutigen Gewinn an Lebensqualität dar. Von einem exzessiven Konsum ist dennoch abzuraten. Denn in hohen Dosen führt Koffein zu innerer Unruhe und Nervosität. Ein Tässchen in Ehren – hie und da – hingegen, da braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben.

Dr. Matthias Zander, Kardiologe und ärztlicher Geschäftsführer am Alice-Hospital

Darmstädter Echo vom 24.04.2018

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