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Manfred Fleck

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Pressemitteilungen


27-03-2018

Grüner Tee – ein Wundermittel?

Chen Zang, ein berühmter chinesischer Apotheker, soll einmal gesagt haben: „Jedes Medikament ist die Medizin für eine spezielle Krankheit, Tee ist Medizin für alle Krankheiten.“ Dass dies für grünen Tee tatsächlich zutrifft, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. Danach wirkt sich der Konsum von mindestens drei Tassen täglich positiv auf das Herz, die Blutgefäße und die körpereigene Abwehr aus. Der darin enthaltene Wirkstoff mit dem komplizierten Namen „Epigallocatechingallat“, kurz EGCG, verbessert den Cholesterinwert, den Blutzuckergehalt, das Körpergewicht und den Blutdruck. Diese Effekte zeigen sich in fast allen durchgeführten Studien. Sogar eine Wirkung gegen Entzündung und Tumorbildung wird ihm nachgesagt.

Profitieren können nicht nur Diabetiker, Menschen mit erhöhten Blutfettwerten oder Gefäßverkalkungen. Einen besonderen Nutzen scheint grüner Tee auch bei der sogenannten Amyloidose zu haben. Das ist eine Eiweißspeicherkrankheit, die sich schädlich auf viele Organe, unter anderem das Herz, auswirken kann. EGCG wirkt außerdem auch vorsorglich und das fast ohne Nebenwirkungen. Bei einer exzessiven Zufuhr lassen sich unerwünschte Wirkungen allerdings nicht ganz ausschließen. Diese sind nicht auf die Teebestandteile zurückzuführen, sondern eher auf Pestizide an der Teepflanze. Durch den Genuss von Bio-Tee ist diese Gefahr zu umgehen.

Vitamin C und schwarzer Pfeffer verbessern die Aufnahme

Um den Aufguss zuzubereiten, bringen Sie Wasser zum Kochen, lassen es kurz abkühlen und geben dann den Tee hinzu. Lassen Sie das Ganze ein paar Minuten ziehen. Die höchsten Wirkstoffkonzentrationen im Blut erreichen Sie, wenn Sie den Tee auf nüchternen Magen zu sich nehmen. Allerdings fördern auch Vitamin C und Piperin aus schwarzem Pfeffer seine Aufnahme.

Grüner Tee lässt sich, wie schwarzer Tee auch, von der Pflanze Camellia sinensis gewinnen, allerdings ohne Fermentation, also Umwandlung von Stoffen zum Beispiel durch Bakterien oder Enzyme. Er hat daher mehr Heilkräfte und enthält weniger Koffein. Wer das Koffein nicht verträgt oder nicht gerne Tee trinkt, kann auch auf Kapseln mit EGCG aus der Apotheke zurückgreifen.

Mich selbst haben die Studien in jedem Fall überzeugt. Grüner Tee ist für mich ein fester Bestandteil meiner Ernährung. Wohl bekomm’s.

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Das Alice-Hospital führt eine Vielzahl von Kursen und Seminaren Rund um das Thema Gesundheit durch. Hierzu zählen sowohl Yoga- und Pilates als auch medizinische Vorträge und Sebsthilfegruppen.

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