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Pressemitteilungen


25-04-2018

Gefährliche Atemaussetzer

Gegen Schnarchen ist vielleicht kein Kraut gewachsen, aber es gibt eine sehr schonende Methode, die lästigen Schlafgeräusche wirksam zu bekämpfen.

Gelegentliches Schnarchen kennt fast jeder. Das mag vor allem für den Lebenspartner lästig sein, ist aber in der Regel harmlos. Anders sieht das aus, wenn das Schnarchen häufige Atempausen verursacht. Bis zu zehn kurze Aussetzer pro Stunde sind normal.  Wenn sie häufiger vorkommen oder länger anhalten, können sie aber zu einem Sauerstoffmangel führen. Betroffene merken das zwar selbst  mitunter nicht. Sie leiden aber unter Tagesmüdigkeit, Antriebslosigkeit oder anderen Erschöpfungszeichen. Spätestens dann empfiehlt es sich, einen Facharzt aufzusuchen. In der Regel wird dieser dem Patienten ein Gerät mit nach Hause geben, das über Nacht über einen Fingerclip seinen Sauerstoffgehalt im Blut misst und den Verlauf der Werte aufzeichnet. Daran kann der Arzt erkennen, ob und wie häufig Atempausen aufgetreten sind und wie lange diese gedauert haben.

Krankhaftes Schnarchen gibt es auch schon bei Kindern. Bei ihnen stecken meist vergrößerte Mandeln dahinter, bei Erwachsenen stellt eine behinderte Nasenatmung oder ein vergrößertes Gaumensegel die Hauptursache dar. Im Alter kann das Gaumenseegel zusätzlich erschlaffen und so die Atemwege verlegen. Heute gibt es eine schonende Behandlung, wieder für einen erholsamen Schlaf zu sorgen – die sogenannte Celon-Methode. Mithilfe von wärmerzeugendem Strom können wir dabei das überschüssige Gewebe zum Beispiel des Gaumens veröden. Alles Weitere erledigt dann die körpereigene Abwehr. Sie baut nämlich im Verlauf das verödete Gewebe ab.

Diese Thermotherapie kann in lokaler Betäubung erfolgen. Sie dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten und verursacht selten Komplikationen. Der Patient kann schon kurz danach wieder nach Hause gehen und auch wieder essen und trinken. Um das behandelte Gewebe ein bisschen zu schonen, sollte er allerdings ein paar Tage auf sportliche Betätigung verzichten.

Dr. Susanne Michel
Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Belegärztin am Alice-Hospital

Darmstädter Echo vom 27.03.2018

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