30.11.2018

19:30 - 22:30 Uhr

Alice Restaurant

35,00 €

Alice – ihr Enkel Prinz Ludwig

Geschichte, Hintergründe und Wissenswertes mit Besuch des Ernst Neufert-Baus und dem Blick aus dem achten Stock über die nächtlich beleuchtete Mathildenhöhe

In Darmstadt wurde von Großherzog Ernst Ludwig im Jahr 1899 die Künstlerkolonie Darmstadt gegründet, die den Auftrag hatte, auf der Mathildenhöhe im Jahr 1901 die weltweit erste Bauausstellung durchzuführen. In seinen Lebenserinnerungen schreibt Ernst Ludwig, dass er erst viel später erfahren habe, dass seine Mutter Großherzogin Alice von Hessen und bei Rhein bereits Pläne gehabt habe, die Arbeitsbedingungen für Künstler in Darmstadt durch den Bau von Ateliers zu verbessern.

In dieser Tradition ist auch das große Engagement von Prinz Ludwig in Darmstadts Wiederaufbauzeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und in den 50er Jahren zu sehen. Er war Mitanreger und Teilnehmer etlicher der ab 1950 jährlich stattfindenden Darmstädter Gespräche in der Otto Bernd Halle. 1951 war der Titel des Zweiten Darmstädter Gespräches "Mensch und Raum". Die begleitende Ausstellung zeigte 11 Entwürfe für Meisterbauten, von denen fünf im Stadtgebiet Darmstadts verwirklicht wurden. Darunter der Ernst-Neufert-Bau, das als Ledigenwohnheim entworfen war, 1954/55 gebaut wurde und in der Bevölkerung den Spitznamen "Bullenburg" erhielt. Wir haben die Möglichkeit den ganzen Gebäudekomplex zu besichtigen und am Ende aus einer Wohnung im 8. Stock auf die nächtlich beleuchtete Mathildenhöhe hinunter zu schauen.

Heidi Kriegbaum, Gästeführerin und Jugendstilexpertin

Beginn: jeweils ab 19.30 Uhr im Alice-Restaurant | Dieburger Str.31 | 64287 Darmstadt (im Erdgeschoss Alice-Hospital). Ausführlichere Informationen und Anmeldung bei der Volkshochschule Darmstadt unter www.darmstadt.de/vhs oder telefonisch 06151 13 27 88. Kosten: Pro Abend inkl. Vortrag, Führung und Besichtigung, kleinen Snacks, Wein und alkoholfreien Getränken 35.-- €.

Mindestteilnehmerzahl 15 Personen, wir behalten uns vor bei einer geringeren Teilnehmerzahl die Veranstaltung kurzfristig ausfallen zu lassen.