Technischer Leiter

 

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Erweiterungsbau 2021

Um der demographischen Entwicklung in und um Darmstadt und dem medizinischen Fortschritt gerecht zu werden plant das ALICE-HOSPITAL in den kommenden Jahren neben einem »Erweiterungsbau 2021« zur Erweiterung und Modernisierung der Funktionsbereiche und Stationen, einen weiteren Neubau an der Stelle des jetzigen »Ludwighauses« für die Ansiedlung weiterer Praxen und um zusätzlichen günstigen Wohnraum für Beschäftigte und Auszubildende zu schaffen. Außerdem ist der Bau einer zusätzlichen Tiefgarage geplant um die angespannte Parkplatz-Situation für Besucher und Patienten nachhaltig zu verbessern.

Die Planung der Maßnahmen erfolgt in enger Absprache mit den zuständigen Behörden der Stadt Darmstadt, insbesondere mit der Denkmalschutzbehörde der Stadt und dem Landesamt für Denkmalschutz sowie im Hinblick auf die Weltkulturerbe-Bewerbung der Stadt Darmstadt mit dem »Advisory Board – Weltkulturerbe Mathildenhöhe Darmstadt«.

Der »Erweiterungsbau 2021«   

„Mit dem »Erweiterungsbau 2021« am ALICE-HOSPITAL werden wir nicht nur unsere Bettenkapazitäten erweitern“, so der kaufmännische Geschäftsführer des ALICE-HOSPITALs Marcus Fleischhauer, „Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten zu verbessern, neue Therapiemöglichkeiten für Patienten anzubieten und den Service für Patienten zu optimieren.“

Als Grundlage für die Planung diente die mit Abteilungen, Belegärzten und Kuratorium des ALICE-HOSPITALs auf der Basis von medizinischen Entwicklungen, demographischen Veränderungen und aktuellen Bedarfsanalysen erstellte medizinische Strategie des ALICE-HOSPITALs.

Es wird neue Räumlichkeiten für die Intensivmedizin, aber auch für die Endoskopie sowie neue Kreißsäle für die Geburtshilfe geben. Im Untergeschoss werden techn. Anlagen - inklusive des neuen Blockheizkraftwerks platziert, welches dann noch einmal von seinem jetzigen Standort vor der Küche umzieht.

Die direkte Anbindung des Gebäudes über Brückenübergänge zum jetzigen Anbau Ost sind dabei von entscheidender Bedeutung für eine optimale Patientenversorgung. „Nur sie bieten die medizinisch erforderliche Anbindung an den Altbau des ALICE-HOSPITALs und sorgen für kurze Wege für unsere Patienten“, so Fleischhauer.

„Die demographische Veränderung in den nächsten 15 Jahren wird unsere Gesundheitsversorgung in der Region vor hohe Herausforderungen stellen“, ist sich der kaufmännische Geschäftsführer sicher. „Darüber hinaus sind auf unserem Campus weit über 1000 Menschen in den beiden Krankenhäusern ALICE-HOSPITAL und Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret beschäftigt. Dies sind Arbeitsplätze, die wir dauerhaft sichern wollen.“

Im September 2017 wurde der Antrag für die bauliche Erweiterung gestellt. Im späten Frühjahr 2019 soll mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden. Derzeit werden auf dem Gelände lediglich kleinere Maßnahmen durchgeführt, die insbesondere der Sicherung der Feuerwehrangriffswege dienen. Marcus Fleischhauer ist zuversichtlich, dass der Neubau Anfang 2021 bezogen werden kann.

 

Gründe für die bauliche Erweiterung

Demographische Entwicklung 1: Darmstadt ist Zuzugsgebiet, die Geburtenzahlen steigen erfreulicherweise stetig. Auch die Geburtenzahlen im ALICE-HOSPITAL. Aktuell kommen jährlich ca. 1300 Kinder pro Jahr im ALICE-HOSPITAL zur Welt. (im Jahr 2008 lag die Zahl der Entbindungen noch bei 870). Tendenz steigend. Um zukünftig die Bevölkerung in Darmstadt und Umgebung sehr gut versorgen zu können, müssen die Kapazitäten im ALICE-HOSPITAL erweitert werden. (Anmerkung: Im Umland sind in den vergangenen Jahren Kapazitäten abgebaut worden Bsp. St. Rochus in Dieburg, Klinik in Lindenfels, einige Geburtshäuser)

Demographische Entwicklung 2: Die Bevölkerung wird älter, damit nehmen insbesondere Erkrankungen des Herzkreislauf-Systems zu. Um eine älter werdende Bevölkerung adäquat behandeln zu können, ist ein Ausbau der Kapazitäten im Bereich der Intensivmedizin zwingend erforderlich.

Die aktuelle stationäre Belegung im ALICE-HOSPITAL und in den Kinderkliniken liegt jetzt schon zeitweise oberhalb einer Auslastung von 100 Prozent.